Weimar / Weimarer Land | 25.07.2011
In das Weimarer Gewerbegebiet Süßenborn soll ein Möbeldiscounter kommen. Weimar ändert deswegen extra den Bebauungsplan fürs Gewerbegebiet Süßenborn.
Im Weimarer Gewerbegebiet Süßenborn wird sich demnächst ein Möbelmarkt ansiedeln. Mit der Ansiedlung des Möbelmarktes, welcher Kette auch immer, wird das Gewerbegebiet Süßenborn ausgebucht sein. Es gibt nur noch eine frei Fläche in Süßenborn. Diese liegt nordöstliche des sogenannten Landhauses, berichtet die Thüringer Landeszeitung. Genau diese Gewerbefläche will ein Möbeldiscounter für ein eigenes Haus nutzen.
Ikea ist es nicht
Das Weimarer Rathaus will allerdings noch keine Namen nennen, welche Möbelkette sich die Ehre gibt. Ikea jedoch, so OB Stefan Wolf, sei es nicht. Ganz ohne Hinweise will das Rathaus die anwesenden Presselaute jedoch nicht nach Hause fahren lassen. Es sei, so die Weimarer Rathaus-Kongregation ein Möbelhaus, das es bereits in Thüringen gebe.
Bebauungsplan für Gewerbegebiet soll geändert werden
Nach Informationen der Thüringer Landeszeitung soll auch der Bebauungsplan des Gewerbegebiets geändert werden. Für den Möbeldiscounter wirft man sich mächtig ins Zeug im Weimarer Rathaus. Dem Stadtrat werde ein entsprechender Beschluss nach der Sommerpause vorgelegt. Der Möbeldiscounter plane demnach den Bau einer Verkaufshalle. Diese werde wohl sehr groß werden. Die geplante Größe des Neubaus würde aber die im Bebauungsplan erlaubte Höhe überschreiten. Mit dem Bau werde das Gewerbegebiet Süßenborn abgeschlossen.

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