Südthüringen | 30.09.2010

Justiz kehrt ins Suhler Stadtzentrum zurück
In einer gemeinsamen Pressekonferenz des Thüringer Justizministers Dr. Holger Poppenhäger und des Oberbürgermeisters Dr. Jens Triebel gaben sie heute in Suhl bekannt, dass das Arbeitsgericht Suhl künftig das historische Gerichtsgebäude am Markt 2 nutzen wird. „Das ist eine gute Nachricht für die Stadt Suhl, für das Arbeitsgericht und für die Rechtsschutz suchen Bürgerinnen und Bürger, für die das Arbeitsgericht mitten im Stadtzentrum gut erreichbar ist“, fasst der Justizminister die Gründe für seine Entscheidung zusammen.
„Seit nunmehr 15 Jahren existiert die provisorische Zwischenlösung in der Rimbachstraße, wo das das Arbeitsgericht in einem für Gerichtszwecke nur eingeschränkt geeigneten Gebäude untergebracht ist. Mit dem zentral gelegenen Gerichtsgebäude am Markt erhalten die 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gerichts am Standort Suhl endlich ein eigenes „Zuhause“ und bleibt die Justiz im Stadtbild sichtbar,“ freut sich Dr. Poppenhäger, zum einen für die Thüringer Arbeitsgerichtsbarkeit eine dauerhaft tragende Lösung gefunden zu haben. Zum anderen wird die Entscheidung für das Stadtzentrum vom Oberbürgermeister Dr. Triebel aus Gründen der Stadtentwicklung und vom Präsidenten des Landesarbeitsgerichtes Karl Kotzian-Marggraf nachdrücklich unterstützt.
Die Vorbereitungen für den Umzug haben bereits begonnen. Da das historische Gerichtsgebäude aus dem Jahr 1811 in den 1990er Jahren bereits umgangreich saniert wurde, sind jetzt hauptsächlich Maler- und Reparaturarbeiten zu verrichten, bevor das Arbeitsgericht bereits in den nächsten Monaten in sein neues Domizil einziehen kann.
Aktuell ist das Arbeitsgericht seit 1992 in einem 1963 errichteten Plattenbau in der Rimbachstraße provisorisch untergebracht. Dorthin wird in den nächsten Monaten das Thüringer Landesamt für Umwelt und Geologie (TLUG) mit einer Außenstelle einziehen. Die Sozialen Dienste, die ebenfalls in dieser Liegenschaft untergebracht sind, werden dort bleiben. Für sie hat sich der Standort bewährt und wird von den Betroffenen gut angenommen.
Alternativ stand als Standort für das Arbeitsgericht die Hölderlinstraße in Rede, wo das Amtsgericht seit dem Jahr 2008 seinen Sitz hat.
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