Evangelische Grundschule Sömmerda

Finanzielle Kürzungen bei Schulen freier Träger

Sömmerda | 11.08.2010

Das Abc ist nicht für jeden eine Selbstverständlichkeit

Gerade einmal zwei Schul-Tage lang gibt es in Sömmerda die Evangelische Grundschule. Da werden Schüler, Lehrer und Eltern in dieser Einrichtung wie in den Förderschulen der Stiftung Finneck und in der Berufsschule der Jugendhilfe im Schloss Gebesee von den Plänen des Kultusministers aufgeschreckt, die Mittel für Schulen in freier Trägerschaft zu kürzen.

"Noch wissen wir nicht, was genau mit den angekündigten Kürzungen für Schulen in freier Trägerschaft auf uns zukommt und was dies für Auswirkungen für unseren Schulbetrieb in den Förderschulen Rastenberg, Buttstädt und Sömmerda haben würde", so Achim Stopp, Vorstand der Stiftung Finneck.
Doch sicher müsse es bei diesem wichtigen Thema, das alle Schulen in freier Trägerschaft betrifft, auch eine abgestimmte Reaktion des Fachverbandes und der Diakonie geben. " Sollte tatsächlich gekürzt werden, muss man sich überlegen, was man mit verringerten Mitteln leisten kann." Doch voreilige Schlussfolgerungen halte er zum jetzigen Zeitpunkt für wenig sinnvoll. Das würde nur das Lehrerkollegium und die Eltern der Schüler verunsichern.
Dagegen will Kerstin Merkel, Elternsprecherin der Finneck-Schule "Maria Martha", gleich den Anfängen wehren. "Wir haben 2007 gegen Kürzungen gekämpft und tun das jetzt wieder. Man kann nicht bei den Schwächsten sparen. Jeder Pädagoge, der nicht mehr bezahlt werden kann, fehlt unseren Kindern umso mehr."