Nordthüringen | 07.11.2010

IHK-Präsident Dieter Bauhaus
Im Ergebnis der Beratungen des Haushaltsausschusses der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt will Präsident Dieter Bauhaus dem Präsidium und der Vollversammlung eine weitere Senkung der Mitgliedsbeiträge vorschlagen. Damit würden ab Januar 2011 die ertragsabhängigen Hebesätze um sechs Prozent reduziert.
„Seit Einführung der ertragsabhängigen Beitragsstruktur 1998 wäre dies bereits die siebente Senkung in Folge“, sagt Bauhaus.
Die Kammer könne damit ihren hervorragenden Platz unter den beitragsgünstigsten der 80 Deutschen Industrie- und Handelskammern behaupten.
„Die Senkung soll zu einer weiteren Entlastung der Unternehmen führen und den Aufschwung in Industrie und Handel beflügeln“, begründet der IHK-Präsident seinen Vorschlag. Ziel sei es außerdem, eine ausgewogene Finanzstruktur zwischen dem allgemeinen Pflichtbeitrag einerseits sowie Gebühren und Entgelten für Dienstleistungen andererseits zu gewährleisten. So solle dem Leistungsprinzip verstärkt Rechnung getragen werden.
Von den rund 63.000 Mitgliedsunternehmen seien etwa 24.000 gänzlich von Beitragszahlungen an die Kammer befreit. Weitere 12.000 profitierten im nächsten Jahr von der beschlossenen Beitragssenkung. Die Übrigen würden lediglich einen jährlichen Grundbeitrag von 45 beziehungsweise 120 Euro entrichten.
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