Erfurt | 18.10.2011

Gemeinschaftsstand Thüringens auf der Frankfurter Buchmesse 2011
Der Gemeinschaftsstand Thüringens auf der Frankfurter Buchmesse 2011 war ein Besucher-Magnet: Über 1.500 Besucher verfolgten die insgesamt 30 Veranstaltungen in der „Thüringen-Lounge“.
Den beteiligten Verlagen bot der Stand die Möglichkeit, sich vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen. „Der starke Auftritt Thüringens hat der Verlagsbranche Rückenwind gegeben“, sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig gestern in Erfurt.
Zu Gast in der „Thüringen-Lounge“
Neben Buchvorstellungen regionaler Verlage hatte die „Thüringen-Lounge“ wichtige Persönlichkeiten aus dem Freistaat zu Gast wie Wolfgang Welsch, Christoph Stölzl, Volkhardt Knigge und Hellmut Seemann. Daneben konnten die Messe-Besucher mit renommierten Wissenschaftlern wie Peter Sloterdijk, Klaus Theweleit, Julian Nida-Rümelin und mit Schriftstellern wie Friedrich Dieckmann ins Gespräch kommen.
Thüringen als weltoffener und moderner Wirtschaftsstandort
Rundum zufrieden waren auch die zehn Verlage und vier Illustratoren, denen der Thüringer Gemeinschaftsstand zum ersten Mal eine Möglichkeit eröffnete, an der wichtigsten Branchen-Messe teilzunehmen.
Sie konnten neue Kontakte knüpfen und Geschäfte, zum Teil mit internationalen Partnern, abschließen. Die „Literarische Gesellschaft Thüringen“ hatte ihre „Edition Muschelkalk“ an prominenter Stelle präsentiert. Und auch die aktuelle Landesausstellung zu Franz Liszt wurde umfangreich beworben. In den Farben der neuen Standort-Kampagne fiel der Stand aus der Masse heraus und repräsentierte Thüringen als weltoffenen und modernen Wirtschaftsstandort. Der Auftritt erfuhr auch von Seiten der anderen Aussteller und des Publikums viel Zuspruch.
Auch 2012 Gemeinschaftsstand geplant
Wirtschaftsminister Machnig sieht das Konzept des Thüringer Gemeinschaftsstandes durch die positive Resonanz bestätigt: „Ein zentraler Erfolg: Mehr Verlage als in den Vorjahren haben an der Frankfurter Buchmesse teilgenommen.“ Deshalb habe das Angebot vor allem auf die Verlage aus Thüringen gezielt, die auf der Frankfurter Buchmesse bisher aus Kosten-Gründen zu wenig vertreten waren. Noch während der Messe haben sich weitere Verlage gemeldet, die im nächsten Jahr ebenfalls den Gemeinschaftsstand nutzen wollen.
Der Freistaat Thüringen war das einzige Bundesland, das seinen kleinen Verlagen einen Auftritt auf der wichtigsten Branchen-Messe der Verlagswirtschaft ermöglichte. Aufgrund dieser positiven Erfahrung wird das Thüringer Wirtschaftsministerium auch im kommenden Jahr einen Gemeinschaftsstand organisieren – und damit erneut ein Schaufenster für den Kreativstandort Thüringen bieten.

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