Erfurt | 01.06.2011

Ausstellung von Elektro-Autos an der FH-Erfurt, Symbolbild, Quelle: Fotolia
Eine Ausstellung am Markt verfügbarer E-Mobile der FH Erfurt bringt das Projekt „E-Mobilität in Erfurt“ in die zweite Phase. Die E-Mobile könnten den Lebensraum Stadt entscheidend verbessern.
Die Institute „Verkehr und Raum“ und „proTUL“ der Fachhochschule Erfurt haben geladen. Die Attraktionen waren die derzeit am Markt verfügbaren E-Mobile. Auf dem Gelände der Hochschule wurden die E-Mobile ausgestellt. Die Fahrzeuge bildeten eine Auswahl, die beim Forschungs-Projekt „E-Mobilität in Erfurt“ zum Einsatz kommen könnte. Es geht darum, die Praxistauglichkeit elektrischer Fahrzeuge zu untersuchen. Dazu startet bald ein Feldversuch der Fachhochschule Erfurt. Auch ging es um die aktuellen Forschungs-Ergebnisse des Projektes „E-Mobilität in Erfurt“. Mit den Partnern sollte das weitere Vorgehen für die in diesem Jahr anstehende Erprobungs-Phase besprochen werden.
E-Mobilität für mehr Lebens-Qualität
Es wurde ein wichtiger Grundstein für die weitere Zusammenarbeit auf diesem zukunftsorientierten Forschungsfeld gelegt. Davon profitieren nicht nur die Studierenden und beteiligten Unternehmen. Langfristig werden auch nachfolgende Generationen ihren Nutzen aus „E-Mobilität in Erfurt“ ziehen können. Ansätze zum Thema E-Mobilität leisten einen wichtigen Beitrag zur CO2-Einsparung. Sie minimieren weitere Belastungen wie Lärm-, Schadstoff- und Feinstaub-Emissionen. Letztlich könnten sie aber die Aufenthalts und Lebens-Qualität in der Stadt entscheidend verbessern.
Partner von „E-Mobilität in Erfurt“
Seit 2010 arbeiten die Institute der Fachhochschule mit dem Thüringer Ministerium für Bau, Landes-Entwicklung und Verkehr (TMBLV) zusammen. Auch die Landeshauptstadt Erfurt, die Stadtwerke Erfurt und Siemens sind mit von der Partie. Gemeinsam wollen sie wirtschaftlich sinnvolle Ansätze der E-Mobilität im städtischen Bereich erforschen und erproben.
20% des Kommunal-Fuhrparks können durch E-Mobile ersetzt werden
In den vergangenen Monaten wurden bereits klar, wo die E-Mobile eingesetzt werden könnten. Der Aspekte der Wirtschaftlichkeit musste natürlich immer berücksichtigt werden. Dabei zeigte sich, dass bereits etwa 20 % des untersuchten kommunalen Fuhrparks durch E-Mobile ersetzt werden könnten. Die logistischen Prozesse müssten dabei nicht einmal verändert werden.
Forschung und Lehre an der FH Erfurt funktioniert
Die Veranstaltung hat auch noch etwas Anderes gezeigt. Die Einbindung von Forschung und Lehre an der Fachhochschule Erfurt funktioniert offenbar. So fließen die Ergebnisse von „E-Mobilität in Erfurt“ unmittelbar in Forschung und Lehre ein. Zum anderen werden Studierende im Rahmen eines studentischen Teilprojektes direkt einbezogen. Dabei handelt es sich um Studenten des Bachelor-Studienganges Verkehrs- und Transportwesen. Auch die Studierenden des Master-Studienganges Intelligente Verkehrssysteme und Mobilitäts-Management können mitmachen.

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