Bosch

Bosch mit gutem Start ins neue Geschäftsjahr

Eisenach / Wartburgkreis | 06.05.2011

Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, Foto: Bosch
Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, Foto: Bosch

Die mitunter in Eisenach vertretene Bosch-Gruppe ist gut in das Geschäftsjahr 2011 gestartet. Das erste Quartal 2011 beendete Bosch mit einem Umsatzplus von rund 15 Prozent.

Bosch sieht trotz der Unsicherheiten infolge der Ereignisse in Japan weiterhin günstige Wachstums- und Ertrags-Perspektiven. „Die Folgen der Katastrophe in Japan sind bis heute nicht konkret abschätzbar. Doch wir bleiben zuversichtlich, 2011 beim Umsatz erstmals die Marke von 50 Milliarden Euro zu übertreffen“, sagte Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, bei der Bilanz-Pressekonferenz.

Bosch will 900 neue Stellen in Deutschland schaffen

Das Ziel von Bosch ist es, weiterhin eine Rendite vor Steuern von 7 bis 8 Prozent vom Umsatz zu erreichen. Die Quartals-Zahlen stützen diese Prognose: Der Gesamtumsatz der Bosch-Gruppe stieg in den ersten drei Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahres-Wert um rund 15 Prozent. Alle drei Unternehmens-Bereiche der Bosch-Gruppe konnten in diesem Zeitraum ihren Umsatz deutlich steigern. Die gute Entwicklung spiegelt sich in der Beschäftigung wider: Bis Ende 2011 soll die Zahl der Bosch-Mitarbeiter weltweit um 15 000 auf rund 300 000 steigen. In Deutschland will Bosch im Jahresverlauf 900 neue Stellen schaffen.

Bosch: Schnelle Rückkehr auf Vorkrisenniveau

Die weltweite Konjunktur 2010 entwickelte sich deutlich besser als ursprünglich erwartet. Bosch konnte daher im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 24 Prozent auf 47,3 Milliarden Euro steigern. Damit konnte Bosch das Vorkrisen-Niveau 2007 bereits um rund eine Milliarde Euro übertreffen. Das Ergebnis vor Steuern erreichte im Berichtsjahr 3,5 Milliarden Euro gegenüber einem Vorjahres-Verlust von 1,2 Milliarden Euro. 2010 betrug die Umsatz-Rendite vor Steuern 7,4 Prozent und lag damit bereits wieder im Ergebnis-Zielkorridor von Bosch. „Wir haben unser Ziel erreicht, gestärkt aus der Krise hervorzugehen“, betonte Bosch-Finanzchef Dr. Stefan Asenkerschbaumer.

Größte Verbesserungen im Bosch-Geschäftsbereich Kraftfahrzeugtechnik

In der Kraftfahrzeugtechnik erhöhte Bosch 2010 den Umsatz um 29 Prozent auf 28,1 Milliarden Euro. Damit erreichte Bosch ein Ergebnis vor Finanz-Ergebnis und Steuern (EBIT) von 2,3 Milliarden Euro. Somit erzielte der Bereich Kraftfahrzeugtechnik die größten Verbesserungen. Eine entscheidende Rolle spielte hierfür die wieder gute Auslastung durch die konjunkturelle Erholung. Aber vor allem die starke Nachfrage nach innovativen Produkten und die erheblichen Anstrengungen, die Wettbewerbs-Fähigkeit von Bosch weiter zu steigern, haben zum Erfolg der Bosch Kraftfahrzeugtechnik beigetragen.

Bosch in Eisenach

Seit 1991 ist in Eisenach die Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH angesiedelt. Sie ist die größte Bosch-Tochtergesellschaft in Ostdeutschland. Die Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH fertigt vor allem Komponenten für Einspritz- und Sicherheitssysteme und liefert diese an verschiedene Automobil-Hersteller.

www.bosch.de

 

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